Drei Buchstaben weniger, aber kein bisschen leiser: Die ÖHV verpasst sich eine komplette Neuausrichtung. Was steckt dahinter?
Das neue ÖHV-Logo (c) ÖHV
Die Österreichische Hoteliervereinigung heißt ab sofort Österreichische Hotelvereinigung. Was nach einer kleinen Änderung klingt, soll laut Aussendung Ausdruck einer Entwicklung sein, die schon seit Jahren vorangetrieben wird.
„Die ÖHV versteht sich schon seit langem als Interessenvertretung und Service-Organisation für ihre Mitgliedsbetriebe. Wir haben ein umfassendes Angebot für das komplette Unternehmen“, erklärt Präsident Walter Veit. Die Namensänderung sei der logische Schluss aus dieser Ausrichtung: „Es ist eine komplette Neuausrichtung, die wir schon lange leben. Die Umbenennung ist der letzte von sehr vielen Schritten, die wir aus Überzeugung gehen.“
Ein Beispiel für die veränderte Ausrichtung ist die Abteilungsleiter-Akademie, die die ÖHV bereits seit 2003 anbietet. Das Weiterbildungsprogramm richtet sich nicht an Hotelbesitzer, sondern an Mitarbeitende. „Das wird auch gut nachgefragt. Wir gehen diesen erfolgreichen Weg entschlossen weiter und richten unseren vollen Fokus auf die Zukunft unserer Mitgliedsbetriebe“, sagt Veit.
Auch die Beratung durch ÖHV-Partner ziele darauf ab, die Wettbewerbsfähigkeit der Hotels zu stärken. Die Interessenvertretung bleibt weiterhin Kernaufgabe des Verbandes. „Dafür ist die Österreichische Hotelvereinigung ganz hervorragend aufgestellt!“, so Veit.
Einstimmiger Beschluss auf der Generalversammlung
Die Namensänderung wurde am 22. Jänner 2025 beim ÖHV-Kongress in Innsbruck einstimmig beschlossen. Die Umstellung erfolgt schrittweise, auch aus ökologischen Gründen. Drucksorten und Materialien sollen erst nach und nach ersetzt werden, um Ressourcen zu schonen.
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